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Smart Home

WENIGER WÄNDE, MEHR TECHNIK, MEHR DEKORATION – das prophezeien Experten für das Wohnen in 15 Jahren.
Mönchengladbach 2028: Wenn Mia Lenders (27) vom Job nach Hause kommt, öffnet sich ihre Wohnungstür per Gesichtserkennung von selbst. Das Licht hat sich eingeschaltet, die Heizung hat alle Räume angenehm aufgewärmt. Als sie sich auf den Heimweg machte, hat ihr Smartphone die Ankunftszeit durchgegeben. Vor der Wohnungstür steht eine Tüte mit Lebensmitteln. Was im Kühlschrank fehlte, hatte dieser im Supermarkt nachbestellt. Im Backofen ist gerade ein knusprig braun gebratenes Hühnchen fertig geworden.  
Auch wenn heute noch die Hälfte der Deutschen mit dem Begriff „Smart Home“ nichts anzufangen weiß – in naher Zukunft wird die digitale Assistenz in vielen Haushalten eine Selbstverständlichkeit sein. Besonders rasch wird sich Smart Home in der Küche durchsetzen. „Man wird auch ein Gericht in den Backofen stellen können und von unterwegs per Smartphone kontrollieren können, ob es gar ist“, sagt Fred Neuwald, Einkaufsleiter Möbel bei Schaffrath.  

Mias Wohnung ist nur 38 Quadratmeter groß. Auch damit liegt sie im Jahr 2028 voll im Trend. Die Zahl der Single-Haushalte steigt deutlich an. Zudem werden die Wohnungen kleiner, weil immer mehr Menschen in die Städte ziehen und dort Platz Mangelware ist. „Um auf wenig Platz viel Nutzen zu bieten, werden die Möbel multifunktional. Und sie werden noch technischer“, prognostiziert Marc Fahrig, Schaffrath-Geschäftsführer. „Wenn verschiedene Personen einen Fernsehsessel nutzen, kann jeder seine Einstellungen speichern. Der Sessel stellt sich dann automatisch auf die Lieblingsposition des jeweiligen Nutzers ein“, glaubt Fahrig. Aus dem Wohnzimmerschrank lässt sich ein Bett ausklappen, die Garderobe ist auch Sitzbank und der Hocker eine Kommode.  

„Die Menschen werden zunehmend einfacher leben“, sagt die Mönchengladbacher Architektin Katharina Wechselberger. Statt des Bücherregals hat Mia ein E-Book. Ihre Wohnung ist schlicht eingerichtet. Ballast wäre ihr lästig. Mia arbeitet als Bankangestellte. Demnächst muss sie umziehen, weil ihr Arbeitgeber sie in eine andere Filiale versetzt.

Neuerdings arbeitet Mia viel im Home-Office. Sie will sich im Wohnzimmer eine Arbeitsecke einrichten. Das ist kein Problem: In ihrer Wohnung haben nur die kleine Küche und das Bad feste Mauern. Wohnzimmer und Schlafzimmer werden durch ein deckenhohes Regal getrennt. Die Wohnung ist wie ein Puzzle mit verschiebbaren Teilen. Und das wird immer wichtiger werden: So schnell, wie sich unsere Lebensumstände ändern werden, muss sich unser Zuhause anpassen lassen.
Smart Home
Wenn Mia Besuch von Freunden bekommt, dann ist es in ihrer Wohnung schnell eng. Aber das ist kein Problem: In zehn Jahren werden wir immer mehr Wohnfläche mit anderen teilen. In Mias Haus gibt es eine große Gemeinschaftsküche, die jeder benutzen kann, der mal mehr Platz braucht. Zusammen mit den Nachbarn pflanzt Mia auf der Dachtrasse Gemüse an – das liegt voll im Trend. Denn auch wenn viele in der Stadt leben: Natur ist ihnen wichtig.  

Mönchengladbach 2033: Vor drei Jahren hat Mia bei einer Fortbildung ihre große Liebe Ben kennengelernt. Mia ist schwanger, und die beiden bauen gerade ein Haus – und zwar kein Passivhaus. Ihr Aktivhaus gewinnt durch Sonnenkollektoren auf dem Dach und in der Fassade sogar Energie. Erst einmal planen Mia und Ben ein 20 Quadratmeter großes Kinderzimmer. Aber auch das Haus ist natürlich mit flexiblen Wänden angelegt. Die beiden wissen noch nicht, ob sie noch mehr Kinder wollen. Und wer weiß? Vielleicht lebt in zehn Jahren hier nur noch eine Alleinerziehende mit Kind. Außerdem wird Mias 74-jährige Mutter in die Einliegerwohnung ziehen, denn sie kann nicht mehr gut allein leben. Daher ist eine barrierefreie Wohnung mit Aufzug selbstverständlich. Doch das Thema Wohnen im Alter beschäftigt auch die Jungen: „Immer mehr 35-Jährige werden schon für sich selbst im Alter mitplanen“, sagt Katharina Wechselberger. „Dafür entwickelt sich ein ganz anderes Bewusstsein, denn niemand möchte gerne im Altenheim enden.“ Alte Menschen bilden die Bevölkerungsgruppe, die in den nächsten Jahren am stärksten wächst.

Das wirkt sich auf die Einrichtung aus: „Die Möbel müssen alten Menschen helfen, den Alltag selbständig zu bewältigen“, sagt Marc Fahrig. Das kann heißen: große Displays an den Küchengeräten, ein Bett, das Atemaussetzer registriert, oder ein Sessel, der sich auf Knopfdruck hebt und beim Aufstehen hilft.

Auch wenn Mia und Ben nicht zusammen mit anderen Familien in einem Haus wohnen – teilen ist für sie normal. Ihr Designer-Sofa haben die beiden für drei Jahre geleast. Danach bekommen sie das topaktuelle Modell. Das Sofa steht auf einem umlackierten Holzfußboden. Denn Holz hat sich zum Trendmaterial schlechthin entwickelt.

„Die Menschen wollen sich immer mehr so einrichten, dass es ihre Individualität ausdrückt. Daher brauchen sie Möbel, die ihnen Platz für eigene Vorstellungen lassen“, erklärt Katharina Wechselberger. Ein Spiegelschrank mit aufgeklebten Glas-Dreiecken oder eine Kommode aus Buche mit schwarz lackiertem Rahmen sind in Zukunft genauso undenkbar wie heute Schlaghosen oder neonpinke Pullover. Marc Fahrig geht davon aus, dass es zunehmend Möbel geben wird, zu denen man je nach Geschmack ein ergänzendes Design- oder Dekorationspaket kaufen kann, sodass die Wohnung immer wieder anders aussieht. So wie mit ihrer Kleidung, ihrem Auto oder ihrer Handymarke zeigen Mia und Ben durch ihre Einrichtung, wer sie sind. Als Schmuckstück in ihrem neuen Haus planen die beiden einen 4,60 Meter langen Eichentisch, der aus einem einzigen Stamm geschreinert ist. 

Ralf Jüngermann
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